AnaCredit

Analytical Credit Dataset, kurz „AnaCredit“ ist eine regulatorische Anforderung gemäß Verordnung der EZB (2016/867). Sie ist zum 31.12.2017 in Kraft getreten. Mit dem Inkrafttreten der Verordnung sind Kreditinstitute zum Stichtag 31.03.2018 verpflichtet, im Bereich von Einzelkrediten ab einer Höhe von 25.000 € im Rahmen eines reduzierten Meldeschemas eine Auswahl an Stammdaten der betroffenen Kreditnehmer an die Deutsche Bundesbank zu übermitteln. Bei vollem Inkrafttreten der Verordnung im Herbst 2018 endet das reduzierte Meldeschema und die Kreditinstitute unterliegen einer vollumfänglichen Stammdaten-Berichtspflicht.

Meldungsanforderungen & Meldepflichten

Die Meldungen sind von in Deutschland gebietsansässigen Kreditinstituten sowie in Deutschland gebietsansässigen Zweigniederlassungen von im Ausland gebietsansässigen Kreditinstituten an die Deutsche Bundesbank zu übermitteln. AnaCredit erfordert Angaben auf der Ebene einzelner Kreditnehmer und der entsprechenden Einzelkredite. Der Kreditbegriffsdefinition umfasst Buchforderungen und Wechsel. Entsprechende Kreditdaten werden in Kredit-Stammdaten und dynamische Kreditdaten gegliedert erhoben.

Herausforderungen & Lösungen

Eine regelkonforme Übermittlung der Kundenstammdaten an die Deutsche Bundesbank ist für jedes Kreditinstitut nicht nur kosten- und zeitintensiv, sondern auch eine Herausforderung in Bezug auf die Sicherstellung der Stammdatenqualität für jeden meldepflichtigen Kreditnehmer.
Bei der Erfüllung Ihrer Meldepflichten unterstützt Validatis den gesamten Verfahrensprozess durch den qualitätsgesicherten Abgleich aller Vertragspartnerstammdaten sowie bei der Erfassung und Anreicherung aller AnaCredit relevanten Datenpositionen.
 

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